Die Frage kommt auf, was gegen Täter getan werden kann.
In erster Linie: passt vom kiga Alter an auf den Umgang der Kidz auf. Zeigt den Kindern, wie sie mit Konflikten und Emotionen umgehen können; zeigt ihnen, dass die Emotionen der Anderen wichtig sind und dass Macht nicht missbraucht werden darf. Vorbild sein.

Wenn Sie aber schon Täter geworden sind bedarf es Betroffenenarbeit. Das Bedeutet: Zuhören, ernst nehmen und care work. Ausgehend davon kann mit den Betroffenen ein Weg gefunden werden, wie mit dem Täter umgegangen werden sollte. Für einen Outcall bedarf es dringend die Zustimmung der betroffenen Person(en)!

Wenn wir den Fall, wie aktuell, haben, dass es öffentlich ist, der Täter konsequenzlos weiter macht und Täter-Opfer Umkehr betreibt, bedarf es die Gesellschaft um ein Zeichen zu setzen und das inszenieren des Täters als solches benennt. Gleichzeitig muss auch hier die Stimme der Betroffenen Person gehört werden und Priorität haben. Wie genau das aussieht, obliegt jeder Person selbst, je nach Möglichkeiten. Jedes sichtbare Zeichen bringt etwas, jedes sprechen mit anderen Menschen, jedes Aufmerksam machen und jedes Sensibilisieren. Es darf nicht tot geschwiegen und vergessen werden, Luke ist auch nicht der einzige Täter, der auf Bühnen steht.
Wir müssen das Thema so laut werden lassen, dass es kein Vorbeikommen gibt und ein Druck entsteht, dass sich etwas verändert. Und auch du kannst dazu Beitragen!
Womit das super geht? Smash the patriarchy.

 

Wir fordern keine Bühne für Täter!