Auch wenn von vielen Seiten behauptet wurde, dass wir uns bloß zusammengefunden hätten, um “dieser einen Person zu schaden”, war und ist das nicht unser Anliegen. Unser Hauptaugenmerk lag dabei vor allem auf einer Sache: Solidarität muss praktisch sein.

Am Beispiel von konkreten Situationen und Personen, wollen wir exemplarisch darauf aufmerksam machen, was in diesem “System” geschieht – in den vergangenen Monaten hieß das für uns vor allem: Solidarität, wenn Betroffene sich nicht auf “das System” verlassen können. Solidarität, wenn Täter mehr Schutz bekommen als Betroffene. Solidarität, wenn Betroffenen die Schuld zugewiesen wird.

In den kommenden Wochen wird es aber auch heißen: Widerstand.
Widerstand, wenn eine Person Millionen von Menschen mit misogynen, transphoben, antisemitischen Thesen versorgt.
Widerstand, wenn eine Arena in Berlin dieser Person eine Bühne bietet und somit die Inhalte hinnimmt und dafür sorgt, dass diese sich noch weiterverbreiten können.

Wir wollen unsere Plattform dafür nutzen zu diesen Themen aufzuklären. Verschiedene Strömungen aus der antifeministischen Szene benennen, krude Theorien auseinandernehmen und einen Überblick geben, wie diese Hand ins Hand mit faschistischer Ideologie laufen.

Systemsprenger*innen? Ja, bitte.
Frei nach dem Motto: Die Augen aufs Große und den Großen aufs Auge.